| SMI | 6100.43 | +0.5% |
| Euro Stoxx 50 | 2460.40 | +1.6% |
| Dow Jones | 12734.63 | -0.2% |
| Nasdaq Comp. | 2805.28 | -0.5% |
| Nikkei 225 | 8841.22 | -0.1% |
| Hang-Seng | 20476.51 | +0.2% |
| Singapur STI | 2893.18 | -0.0% |
| USD/CHF | 0.9206 | +0.4% |
| EUR/CHF | 1.2061 | -0.1% |
| 10J Eidg. | 0.78 | 0Bp |
| Erdoel (Brent) | 110.91 | -0.0% |
| Gold | 1726.30 | -0.2% |
Quelle: Thomson Reuters
| 13:00 | Procter&Gamble | Ergebnis Q2 |
| 14:30 | Chevron | Ergebnis Q4 |
| CKW | Generalversammlung | |
| 09:00 | CH | Kof Konjunkturbarometer |
| 14:30 | US | BIP |
| 15:55 | US | Stimmung Konsumenten Uni Michigan |
USA: Ein Rallye fiel in sich zusammen, nachdem bekannt wurde, dass die Verkäufe neuer Eigenheime überraschend gefallen waren. Titel von im Hausbau aktiven Unternehmen waren entsprechend schwach. Pulte Group verloren 2,4% und Lennar Corp. 2,9%. Darüber hinaus verzeichneten auch Bankentitel Verluste. Die Investoren befürchten, dass die Banken aufgrund der Tiefzinspolitik Probleme haben, ihre Gewinne zu steigern. Wells Fargo & Co. sanken 3,8% und Fifth Third Bancorp 3%. Schwache Zahlen drückten auch den Kurs des Online Brokers E*Trade Financial Corp. (-15%) kräftig ins Minus. AT&T sanken aufgrund eines enttäuschenden Gewinnausweises 2,5%. SanDisk (-11%) wiederum prognostizierte Umsätze, die unter den Prognosen lagen. Caterpillar (+2,1%) hingegen konnte die Erwartungen übertreffen, genauso wie 3M (+1,3%). Netflix machten einen Kurssprung von 22%. Nicht nur lag der Gewinn im vierten Quartal über dem Konsens, sondern das Unternehmen rechnet auch mit steigenden Margen. Der S&P E-mini Future ist bei 1‘313.50.
Asien: Die Börsen tendierten uneinheitlich und pendelten zwischen der Verlust- und Gewinnzone. In Japan erhielt der Markt Rückhalt durch die Hoffnung, es werde gegen die Yen-Stärke interveniert. Japans Premierminister hatte gesagt, er rechne mit energischen Massnahmen der Notenbank gegen den festen Yen. Nintendo büssten 4,6% ein. Der weltweit grösste Hersteller von Spielkonsolen verdreifachte seine Prognose für den Verlust. Mitsui & Co. waren aufgrund steigender Preise für Rohöl und Metalle 2,3% fester. Aufgrund des guten Resultates des Konkurrenten Caterpillar kletterten Komatsu 1,9%. NEC (-7,1%) sagte den dritten Jahresverlust innert vier Jahren voraus und kündigte die Streichung von 10‘000 Stellen an. In Korea waren Hyundai Motor (-3,1%) und Kia Motors (-2,3%) schwach. Die beiden Autobauer wiesen für das vierte Quartal Gewinne aus, die unter den Erwartungen lagen. Die Märkte in Schanghai waren feiertagshalber geschlossen.
Devisen: Der Yen wurde von zwei Kräften hin- und hergerissen. Auf der einen Seite bestand Nachfrage nach dem Yen als sicherem Hafen, weil sich die Verhandlungen um die Umschuldung Griechenlands hinziehen; auf der anderen Seite die Interventionsforderungen des japanischen Premierministers. Gegenüber dem Euro fluktuierte er zwischen 99.13 und 102.21 Yen/€ nach 99.59. Relativ zum Dollar umfasste die Spanne Werte zwischen 77.51 und 76.96 Yen/$ nach 77.46. Der Dollar notierte gegenüber dem Euro bei 1.3103 nach 1.3108 $/€.
Erdöl für Lieferung März schloss 30 Cents höher bei 99.70 $/Fass. Gold für Lieferung Februar stieg 26.60 $ auf 1‘726.70 $/Unze. Es profitiert weiterhin von der als inflationär angesehenen Geldpolitik der US-Notenbank.
Steuerstreit: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf rechnet damit, dass der Bankenstreit mit den USA noch 2012 beigelegt werden kann. Es gebe Fortschritte, sagte sie nach einem Treffen mit US-Finanzminister Timothy Geithner in Davos. Geithner habe Fortschritte der Schweiz ausdrücklich anerkannt, und zwar nicht nur in Bezug auf das Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA, sondern auch bei der Weissgeldstrategie insgesamt. Die Schweizer Finanzministerin stellte ihrerseits gemäss eigenen Angaben handfeste Forderungen: "Ich habe ihm gesagt, dass wir erwarten, dass die USA ihren Teil zu einer Globallösung beitragen."
Dätwyler hat 2011 einen 2,2% tieferen Umsatz von 1,29 Mrd. Fr. erzielt. Durch den starken Franken ergab sich ein negativer Wechselkurseinfluss von 7,6% oder von 100,6 Mio. Fr. Alle vier Konzernbereiche erfuhren eine robuste Nachfrage, allerdings ohne einheitlichen Trend. Mit dem Umsatz wurden die Markterwartungen knapp verfehlt. Das Industriekonglomerat will eine EBIT-Marge von 9 bis 10% ausweisen. Restrukturierungskosten sollen durch Erträgen aus Liegenschaftsverkäufen kompensiert werden. Die detaillierten Zahlen werden am 16. März veröffentlicht.
Roche nimmt Kenntnis von dem Abwehrversuch des US-Gentechnik-Spezialisten Illumina gegen das am Mittwoch vorgelegtes Übernahmeangebot. Der Schritt kommt für Roche zwar nicht unerwartet, wird jedoch als Enttäuschung erachtet. Illumina hatte die Ausgabe neuer Aktien angekündigt, Die Aktionäre erhalten als Dividende für jeden Anteil ein Kaufrecht für eine Vorzugsaktie. Roche ist enttäuscht , dass der Illumina-VR nicht bereit ist, über eine Übernahme zu verhandeln. Roche bietet für Illumina 5,7 Mrd. $ oder 44.50 $ je Aktie.
Die Nahrungsmittelgruppe Hügli musste 2011 eine Umsatzeinbusse von 11% auf 332 Mio. Fr. hinnehmen. Organisch war ein Wachstum von 1,4% zu verzeichnen, wobei die Regionen Deutschland 1,2% und Osteuropa 9,2% zulegten. Die Gruppe erwartet eine EBIT-Marge zwischen 8 bis 9%. Im laufenden Jahr sollen neue Gliederungen der Divisionen eine bessere Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse ermöglichen. Hügli rechnet mit einer organischen Umsatzsteigerung von 4 bis 5% und bestätigt die strategische Zielsetzung von langfristig 5% organischem Umsatzwachstum. Die detaillierten Zahlen werden am 12. April publiziert.
Schlatter: Der Anlagebauer hat 2011 einen Nettoerlös von 117,7 Mio. Fr. erzielt. Dies ist 1,7% weniger als im Vorjahr, was mit währungsbedingten Einflüssen begründet wird. Der Bestellungseingang der Gruppe wuchs 19% auf 130 Mio. Fr. Ende 2011 betrug der Auftragsbestand 50, 9 Mio. Fr. (+31,9%). Der detaillierte Abschluss und Aussichten für 2012 werden am 16. März veröffentlicht.
Der Ölbohrkonzern Transocean wurde von einem US-Gericht als Betriebsunternehmen der havarierten Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ nur für einen Teil der Schadenersatzzahlungen für die Ölpest im Golf von Mexiko verantwortlich gemacht. Ein Vertrag mit dem US-Mineralölkonzern BP schützt Transocean davor, viele der Forderungen wegen Umweltverschmutzung bezahlen zu müssen. Davon ausgenommen seien direkt durch die Plattform verursachte Verschmutzungen und Bussgeldzahlungen sowie zivilrechtliche Strafen, die durch die Exploision der Plattform im April 2010 entstanden sind.
Geberit: Den Aktionären des Sanitärkonzern wird Jeff Song an der Generalversammlung am 4. April als neues Verwaltungsratsmitglied vorgeschlagen. Song soll zusammen mit dem bereits bekannten Kandidaten Jørgen Tang-Jensen die altershalber ausscheidenden Verwaltungsräte Robert Heberlein und Randolf Haslin ersetzen.
| Lonza: | Jefferies reduziert das Kursziel von 85 auf 60 Fr. | |
| Lonza: | Jefferies senkt das Rating von Buy auf Hold. | |
| OC Oerlikon: | Credit Suisse hebt das Kursziel von 4.50 auf 5.10 Fr. | |
| Adecco: | Credit Suisse hebt das Kursziel von 39 auf 45 Fr. | |
| Logitech: | UBS reduziert das Kursziel von 8.50 auf 7 Fr. | |
Die kurzfristige Technik des SMI ist ausgeglichen und wenig prägnant. Mit diesem Setting dürfte der Index sein stoisches Verhalten weiter an den Tag legen und sich in engen Bahnen bewegen. Wir halten im kurzfristigen Bereich Kurse bis etwa 6120 für möglich, nach unten dürfte allfälliger Bewegungsdrang bei 6050/60 ein Ende finden. Im Mehrtageszeitraum bleibt das Setting tradingaffin.
Die Chance besteht, dass sich das Patt für einige Tage auflöst und der SMI allenfalls nächste Woche nochmals bis 6175 anziehen könnte. Darüber hinaus bietet die Technik jedoch keinen Support. Aktien-Handelsideen finden Sie hier im invest.ch-Rooster.

Die zwei grossen Eckpunkte der kommenden Woche sind das am Montag stattfindende Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungs-Chefs und die am Freitag publizierten US-Arbeitsmarktzahlen für Januar. Am Montag werden mit dem Index für die Stimmung der Wirtschaft und dem Index für das Geschäftsklima in der Eurozone für Januar ebenfalls zwei bedeutende Konjunkturindikatoren veröffentlicht. Am Dienstag gibt das Ifo-Institut das Ergebnis der Kreditumfrage in Deutschland für Januar bekannt und am Freitag der VDMA seine Auftragszahlen für die deutsche Maschinenindustrie für Dezember.
In den USA liegt der Schwerpunkt auf den Arbeitsmarktzahlen, aber auch die anderen Daten haben es in sich. Am Montag stehen die Werte für die persönlichen Ausgaben und Einnahmen (Dezember) an. Am Dienstag der Index der Einkäufer von Chicago für Januar, der die Erwartungen für den entsprechenden nationalen Index (Mittwoch für Januar) mitbestimmt. In der Schweiz dominieren die Wirtschaftszahlen. Der UBS-Konsumindikator für Dezember (Dienstag) und die Einzelhandelsumsätze (Mittwoch) für den gleichen Monat geben ein gutes Bild des Privatkonsums. Am Mittwoch steht zudem der Index der Einkäufer für Januar an und am Folgetag veröffentlicht die Eidgenössische Zollverwaltung die Angaben zum Aussenhandel im Dezember.
Wichtige Ergebnisse von Schweizer Unternehmen werden Mitte der Woche veröffentlicht. Am Mittwoch gibt Roche das Ergebnis für 2011 bekannt und am Donnerstag folgen Bucher, Emmi und Rieter jeweils mit Angaben zum Umsatz für 2011. Auf internationaler Ebene sind aus Schweizer Perspektive die Zahlen europäischer Unternehmen interessant, da diese die Erwartungen für die Ergebnisse von Schweizer Firmen prägen. Am Donnerstag geben die Deutsche Bank, Munich Re sowie Unilever ihre Jahresergebnisse bekannt. Potenzial, die Märkte stärker zu bewegen, hat am Montag auch das Resultat von Philips für das vierte Quartal.
Schweiz noch ist Privatkonsum ein stabilisierender Faktor
Quelle: invest.ch / SNB
Diese Publikation dient ausschliesslich der Information.
Copyright © Verlag Finanz und Wirtschaft AG Disclaimer
Redaktion: - Verlag:
Donnerstag, 26. Januar 2012
Mittwoch, 25. Januar 2012